Unsere Stellungnahme zum Kosovo-Krieg

Wie viele andere waren auch wir am 24.März 1999, dem ersten Tag der Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO, schockiert und ratlos.

Wir waren entsetzt über die Bilder der Vertreibung und der Gewaltmaßnahmen, die uns aus allen Medien entgegenschrieen.
Wir waren verunsichert und fragten uns, ob die Bombardierungen nötig sind.

Aber:

Je länger die Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO andauert, desto mehr entsetzen uns auch die Bilder der Zerstörungen durch die Bomben und das Leiden der Zivilbevölkerung in Jugoslawien.

Je länger das Bombardement durch die NATO andauert, umso deutlicher wird:

Uns entsetzen der Einsatz von Splitterbomben und von radioaktiver Munition, die weite Teile Serbiens und des Kosovo auf Jahre hinaus verseuchen.

Uns entsetzen die Umweltzerstörungen durch die Bombardierungen von chemischer Industrie, die auf Jahre hinaus große Belastungen für die Menschen in Jugoslawien und in der gesamten Region bedeuten.

Deshalb fordern wir:

Grafik auf unserem Flugblatt zum Kosovokrieg

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