Geschichte der Friedensinitiative Bonn-Beuel
Die Friedensinitiative Beuel gründete sich 1980 als Teil der Bewegung gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen als Folge des NATO-Doppelbeschlusses.
80er Jahre | 90er Jahre | Aktuell
Aktionen und Themen der 80er Jahre:
- Mobilisierung für und Teilnahme an den großen Demonstrationen in Brüssel Dezember 1979, in Bonn am 10. Oktober 1981 und am 10. Juni 1982: gegen die Stationierung von Pershing II-Raketen, Cruise Missiles und gegen die Entwicklung der Neutronenbombe
- Volksbefragung vor den Wahllokalen zur Europawahl 1984 gegen den NATO-Doppelbeschluß.
- Volksbefragung in Beuel zur Einrichtung atomwaffenfreier Zonen: im Beueler Zentrum wurden straßenweise Haushalte befragt, mehr als 50% der Befragten sprachen sich gegen Atomwaffen aus.
- Teilnahme an Menschenketten z. B. am 22. Oktober 1983 in Bonn, in Hasselbach und verschiedenen anderen Aktionen gegen die Aufrüstung.
- Teilnahme an Demonstrationen gegen Krieg und Faschismus
- Unterschriftensammlung bei Infoständen in Beuel unter den "Krefelder Appell" (insgesamt haben 4 Millionen Menschen diesen Appell unterschrieben).
- Jedes Jahr Teilnahme am Ostermarsch Rheinland
- Seit 1983 alljährlich Gedenkveranstaltungen am 6. August "Blumen für die Opfer von Hiroshima".
1985 Pflanzung des Friedensbaumes am Beueler Rheinufer aus Spendengeldern von
ca. 120 Beueler Bürgerinnen und Bürgern.
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Aktionen und Themen der 90er Jahre:
- Aktionen, Flugblätter und Teilnahme an Demonstrationen gegen den Golfkrieg.
- Auseinandersetzung mit den Atomtests und Protestaktionen gegen ihre Fortsetzung.
- Diskussionen über "Blauhelmeinsätze" in Somalia und Bosnien.
- Jäger 90, Eurofighter, Rüstungspolitik
- Gedenkveranstaltungen zum "Hiroshimatag" in Beuel
- Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zur "Progromnacht" am 9. November in Beuel
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Aktuelle Themen und Aktionen:
- Frieden in ganz Europa - eine Utopie?
- Stellung und Einfluß der UNO
- Neue Waffen und ihre Ächtung
- Weiteres Bemühen gegen Atomwaffen weltweit
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